ERfolgreiche Jagd- und Revierorganisation

Dieses Angebot richtet sich an Wald-Jäger, mit oder ohne eigenem Revier, deren Jagdstrecken Jahr für Jahr zurückgehen. Als Gründe hierfür werden oft Erholungssuchende, Pilzsucher, Reiter, Radfahrer oder der eingewanderte Wolf genannt.

Vielleicht hat die „Unsichtbarkeit“ des Wildes aber ja auch ganz andere Gründe. Vielleicht hat ja unser Verhalten als Jäger damit zu tun? Wer diesen Gedanken zu denken wagt, ist herzlich willkommen zu diesem Tagesworkshop.

Inhalte:

Theorieteil: Wie reagiert Wild auf Störungen und was nimmt es als Störung wahr? Wo stelle ich Ansizeinrichtungen für die Einzel- und wo solche für die Drückjagd auf? Wie bewegt sich das Wild bei Drückjagden im Wald? Welche jagdlichen Einrichtungen eignen sich für welche Jagdart? Welche Jagdarten lassen das Wild sichtbar bleiben? Wie dicht muss mein „Netz“ aus Ansitzen sein, um Intervall- und Drückjagen erfolgreich zu gestalten? Erfolgreicher Einsatz von Stöberhunden. Wie lernfähig ist Wild und wie passe ich meine Jagdstrategie dieser Lernfähigkeit an?

Praxisteil: Bei einer Revierbegehung werden wir die gewonnenen Erkenntnisse praktisch anwenden und geignete Standorte für jagdliche Einrichtungen diskutieren.

Meine jagdliche Reputation: Ich, Tim Taeger, Jagdschein seit 1998 und seitdem jagdliche Erfahrung in diversen Waldrevieren gesammelt. Jagdausbilder seit 2006. Hundeführer seit 2003. Langjährigse Mitglied im Landesjagdbeirat des Landes Brandenburg und des Landkreises Barnim. In einem Projekt des Bundesamtes für Naturschutz analysierte ich zwei Jahre Jagdstrategien deutscher Naturschutzverbände und entwickelte bundesweit Jagdstrategien für Naturschutzgebiete. Zwölf Jahre lang war ich verantwortlich für das Wildtiermanagement im Weltnaturerbe Grumsin (750 ha Buchenwaldrevier) in der Schorfheide. In dieser Zeit wurde der Verbiss der Hauptbaumart Buche von 88% auf unter 50% gesenkt.

Kosten: 149 Euro

Wann: 

Veranstaltungsort: Rottstock